Die richtige Beleuchtung für zu Hause

Beleuchtung im Wohnzimmer

Das ursprünglichste Licht, das wir kennen, ist das eines flackernden Lagerfeuers, das uns Wärme und Geborgenheit schenkt. Kein Wunder, dass wir die Stimmung in einem Raum als besonders behaglich empfinden, wenn wir darin warmes, gedämpftes Akzentlicht vorfinden, und uns bei grellem Deckenlicht eher nicht so gut entspannen können.

Strahlendes, genaues Licht, das die Helligkeit des Tageslichts imitiert und warmes, gemütliches Licht wie abends am Lagerfeuer – beides ist unverzichtbar, damit wir zu Hause arbeiten, kochen und uns konzentrieren, aber auch entspannen und den Tag ausklingen lassen können. Besonders wichtig ist es daher, sich rechtzeitig mit der Thematik der richtigen Beleuchtung für zu Hause auseinanderzusetzen.

Verschiedene Lichtquellen einsetzen

Das Geheimnis eines erfolgreichen Licht-Konzepts ist es, die verschiedenen Arten von Licht in Harmonie miteinander einzusetzen. Doch welche Lichtquellen unterscheidet man überhaupt und in welcher Situation sollte welche zum Einsatz kommen?

  • Basales Licht – diese Beleuchtung wird auch Grundausleuchtung genannt. Basales Licht bedienen wir, wenn wir abends oder nachts in unser dunkles Zuhause kommen und uns erst einmal einen Überblick über unsere Umgebung verschaffen wollen. In den meisten Fällen handelt es sich um Deckenlicht – es ist wichtig für uns, um den Raum, in dem wir uns befinden, wahrzunehmen. Basales Licht wird es genannt, weil es anderen Lichtquellen als Basis dient, aber selbst keine Stimmung erzeugen kann.
  • Indirekte Beleuchtung – der Name ist Programm: Indirektes Licht strahlt nicht wie bei der Grundausleuchtung von oben herab, sondern verteilt sich durch Reflexion gleichmäßig im Raum. Erzeugt wird indirektes Licht durch Stehlampen, Deckenfluter und Wandleuchten. Diese Lichtquelle wird als besonders entspannend und gemütlich wahrgenommen, da man nicht von oben angestrahlt wird und im „Spotlight“ steht. Vor allem bei langen Fluren bietet sich indirekte Beleuchtung an, um den Raum auf natürliche Weise zu strukturieren.
  • Dimmer – helles Basal-Licht oder gedämpftes Akzentlicht – mit einem Dimmer entscheiden Sie, welche Stimmung Sie im Raum zaubern. Am besten eignet sich ein Dimmer im Wohn- oder Schlafzimmer. Ein Beispiel: Im Schlafzimmer wünscht man sich helles Licht beim Ankleiden, abends entspannt aber gern bei gedimmtem Licht im Bett.
  • Punktuelles Licht – wenn wir abends in einem Buch schmökern, brauchen wir helles, genaues Licht, um unsere Augen zu schützen – aber bitte nicht im ganzen Raum! In diesen Situationen kommt punktuelle Beleuchtung zum Einsatz. Kleine Spots, die wir uns ans Kopfende des Bettes oder ans Küchenregal klemmen, schenken und beim Lesen oder Kochen genaues Licht und können nach Gebrauch einfach wieder ausgeknipst werden, ohne aufzufallen oder im Weg umzugehen.
  • Highlighter-Beleuchtung – der klassische Einsatzort für Highlighter-Beleuchtung ist der Esstisch, denn hier wird fokussiertes Licht benötigt, um das gemeinsame Abendessen genießen zu können und auch Arbeit oder Hausaufgaben werden an diesem Herzstück der Wohnung oft verrichtet. Pendelleuchten wie eine coole Industrial-Leuchte eignen sich hierfür besonders gut.

Beleuchtung in den vier Wänden ist mehr als nur Mittel zum Zweck – es strukturiert unsere Räume und erfüllt sie mit Seele und Behaglichkeit. Ideen und Inspiration rund ums Thema Beleuchtung finden Sie unter anderem bei Westwing.de, dem exklusiven Shoppingclub für Möbel und Wohnaccessoires.

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