Ein Fitnessstudio in den eigenen vier Wänden einrichten

Ergometer im Wohnzimmer

Auch für Häuslebauer gilt: Wer sich fit halten möchte, muss regelmäßig Sport treiben. Sportwissenschaftler empfehlen drei Trainingseinheiten pro Woche – ein Vorhaben, das sich im stressigen Alltag nur schwer in die Tat umsetzen lässt. Ein Fitnessstudio im eigenen Zuhause kann diesem Problem jedoch Abhilfe schaffen.

Ein Fitnessraum im eigenen Haus bietet zahlreiche Vorteile

Spontan die Hanteln stemmen oder den Kreislauf auf dem Fahrrad-Ergometer in Schwung bringen – mit einem Gang zum hauseigenen Fitnessraum lässt sich dieser Wunsch schnell realisieren. Doch nicht nur der Anfahrtsweg zum Fitnessstudio entfällt. So mancher Hausbesitzer ist sicherlich auch froh, sich im eigenen Zuhause nicht über unangenehme Trainingsnachbarn ärgern zu müssen. Für die Grundausstattung müssen Häuslebauer keine hohen Kosten investieren. Ein Ausdauergerät, Hanteln in mehreren Gewichtsstufen und eine Gymnastikmatte sind häufig schon ausreichend, um sich fit zu halten. Welche Fitnessgeräte im Einzelnen in Frage kommen, hängt von den Interessen oder den individuellen körperlichen Stärken und Schwächen ab. Wichtig ist nur, dass Möglichkeiten zum Ausdauer- und Krafttraining gegeben sind.

Nicht jeder Raum ist geeignet

Um den passenden Fitnessraum im eigenen Haus zu finden, sollten Hausbesitzer auf die Wahl der Räumlichkeiten achten. Da Hobby-Sportler beim Training relativ viel und schnell Sauerstoff verbrauchen, sind Keller mit kleinen oder gar überhaupt keinen Fenstern nicht geeignet. Da sich Dachböden zur Sommerzeit sehr schnell aufheizen, ist die obere Etage des Hauses ebenfalls ein ungeeigneter Ort. In öffentlichen Fitnessstudios beträgt die Lufttemperatur durchschnittlich 18 bis 19 Grad Celsius. Dementsprechend sollten Immobilienbesitzer einen Raum im Haus auswählen, in dem diese Temperaturen konstant erreicht werden. Fällt die Wahl auf ein Zimmer mit konstant höheren Temperaturen, ist die körperliche Belastung zu hoch. Das ausgewählte Fitnesszimmer muss nicht besonders groß sein. Im Regelfall genügt eine freie Fläche von etwa drei mal zwei Metern, um wichtige Fitnessübungen in unbeengter Atmosphäre durchzuführen. Die gleiche Aufmerksamkeit gilt der Wahl eines geeigneten Bodenbelags. Wichtig ist, dass der Boden rutschfest ist und sich ebenfalls leicht reinigen lässt. Klassischer PVC-Belag ist eine Alternative. Noch besser eignet sich jedoch Nadelvlies, das über eine synthetische Oberfläche verfügt, die schalldämmend ist und in die kein Schweiß eindringt.

Ein großer Spiegel: Ein unerlässliches Accessoire

Neben den Trainingsgeräten sollte das hauseigene Fitnessstudio ebenfalls über einen großen Spiegel verfügen. Da falsche Bewegungsabläufe beim Sport dem Körper noch mehr schaden als gar kein Training, dient der Spiegel der Kontrolle der Bewegungen. Immerhin erhöht sich bei der Anwendung einer falschen Technik die Gefahr, dass am Herz-Kreislauf-System und den Gelenken bleibende Schäden entstehen.