Sicherheit in Deutschland: wo man hierzulande am sichersten lebt

Einbrecher - Sicherheit in Deutschland

Einbrüche, Überfälle, Diebstähle, Sachbeschädigung, Brandstiftung: Die Liste der Delikte, die täglich überall in Deutschland passieren, ist lang. Vor allem im Winter haben etwa Einbruchsdelikte Hochkonjunktur. Die frühe Dämmerung lockt Diebe an, die im Schutze der Dunkelheit leichtes Spiel haben. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Einbrüche bundesweit rasant an: Im Durchschnitt 33 Prozent mehr Einbruchsdelikte passierten in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland. Dabei lebt man in einigen Regionen des Landes jedoch sicherer als in anderen. Das gilt für die Einbruchszahlen wie für andere Straftaten.

Jeder kann betroffen sein

Dabei kommt es weniger darauf an, ob der von etwa einem Einbruch betroffene Haushalt mit Vermögenswerten aufwarten kann. Jeder kann betroffen sein, unabhängig vom Reichtum, der Wohngegend oder den materiellen Werten im Haus. Einbrechern kommt es vielmehr darauf an, schnell zu sein: Wo sich Türen oder Fenster binnen Sekunden öffnen lassen, greifen Diebe gerne zu.

Wo lebt man am sichersten?

Das statistische Bundesamt ermittelte, in welchen Städten und Gemeinden die Sicherheitsquote besonders hoch beziehungsweise niedrig ist, mit einem Sicherheitswert von 1 bis 100. Je höher der Wert, desto sicherer lebt man. Dabei fällt auf: Der äußerste Süden Deutschlands, von Schwaben bis ins Allgäu, lebt mit einem Sicherheitsfaktor von rund 82 Punkten sehr sicher. Auch in München ist der Wert mit rund 64 immer noch hoch. Je weiter man nach Norden kommt, desto unsicherer wird es. Die Region Hannover etwa ist mit einem Wert von 11,78 die unsicherste in ganz Niedersachsen. Noch gefährlicher ist Hamburg mit einem Faktor von 5,67. Auch der Westen ist in Sachen Kriminalität Spitzenreiter. Weite Teile des Rheinlands und des Ruhrgebiets weisen Werte von unter zehn auf. Negativer Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen ist Duisburg mit einem Sicherheitswert von 4,95. Rot und Orange leuchtet ebenfalls der Osten auf. Hier werden durchweg keine hohen Werte erreicht. Vor allem Berlin fällt mit einer geringen Sicherheit auf: Der Wert von 1,53 ist bundesweit der niedrigste. Etwas sicherer lebt man im benachbarten Potsdam mit einem Faktor von 30,32.

So schützen Sie sich

Was lässt sich tun, wenn man in einem der unsicheren Regionen lebt? Das subjektive Sicherheitsgefühl lässt sich erhöhen, wenn einige Tipps beherzigt werden:

Umsicht und Wachsamkeit: Behalten Sie Ihre Nachbarschaft im Auge und achten Sie auf verdächtige Personen.
Halten Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren bei Ihrer Abwesenheit stets geschlossen. Fenster- und Türschlösser erschweren es zusätzlich, sie schnell zu öffnen.
Auch Alarmanlagen schrecken Einbrecher von vorne herein ab.
Querriegel an Eingangstüren bieten einen hohen Schutz vor Einbrüchen und lassen sich nur mit hohem Aufwand überwinden.
Zeitschaltuhren für Beleuchtung und Rollläden suggerieren, dass jemand zu Hause ist.

Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich auch in potenziell unsicheren Regionen der Schutz vor Einbrüchen erhöhen. Fehlt das nötige Kleingeld, um etwa eine Alarmanlage oder hochwertige Türschlösser zu installieren, kann ein Kleinkredit helfen. Ein Kredite Vergleich im Internet hilft dabei, diesen zu den besten Konditionen zu finden.

In unserem Artikel „Schützen ist wichtig – besonders vor Einbruch und Bränden“ erfahren Sie mehr!