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Was kostet ein Pool beim Hausbau?

Einbau-eines-SwimmingpoolsGerade an sehr heißen Sommertagen kann ein eigener Pool für die ersehnte Erfrischung sorgen.

Aber es muss nicht ein Traum bleiben, sondern kann bereits mit dem Hausbau Wirklichkeit werden. Direkt bei der Planung des Hauses (Der Traum vom Eigenheim: Vorüberlegungen vor dem Hausbau) sollte an den Pool gedacht werden, sodass der Zeitaufwand und die Kosten einkalkuliert werden können.

Daher schauen wir uns in diesem Artikel einmal genauer an, was ein Pool beim Hausbau kostet bzw. mit wie viel Geld man für das eigene Schwimmbecken rechnen muss.

Planung des Pools direkt beim Hausbau

Dabei ist zunächst zu beachten, dass an der Stelle, wo der Pool stehen soll, keine Leitungen für Wasser oder Strom verlaufen. Auch ist eine sonnenreiche Stelle mit wenig umliegenden großen Bäumen oder Sträuchern ratsam.

Denn durch die Sonne heizt sich das Wasser selber auf und es muss etwas weniger geheizt werden. Die herabfallenden Blätter der Bäume würden eine zusätzliche Herausforderung für die Filteranlagen darstellen.

Generell empfiehlt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen, nämlich bei der Planung. Gemeinsam mit Experten von einer Fachfirma lässt sich die optimale Lage und die richtige Isolierung für das Becken schnell herausfinden. Eine lohnende Investition in die Zukunft.

Grundidee des Schwimmbeckens

Beim Hausbau ist bereits ein großes Aufgebot an Maschinen und Arbeitern erforderlich.

Sollte nachträglich ein Pool angelegt werden, müsste der Rasen abgetragen und eine Aussparung gegraben werden. Dadurch käme es zu einer erneuten Baustelle und beim Hausbau ist eine Baustelle nicht vermeidbar, weshalb es auf die Arbeiten für das eigene Schwimmparadies auch nicht mehr ankommt.

Die Anschaffungskosten für den Swimmingpool beginnen bei etwa 5.000 Euro für Fertigpools aus Kunststoff. Diese verfügen über vorgefertigte Bauteile und integrierte Pumpen und Anschlüsse. Innerhalb weniger Wochen lassen sie sich aufbauen.

Für einen Schwimmteich kann man mit Kosten von 10.000 Euro und mehr rechnen. Dieser sollte von einem Experten, der auf die richtige Konstellation der Flora achtet, angelegt werden. Nach etwa einem Monat ist der Schwimmteich fertiggestellt.

Als weitere Variante gibt es noch das Edelstahlbecken, das ab etwa 20.000 Euro zu erwerben ist, aber für die Technik sind noch mindestens 10.000 Euro an Anschaffungskosten zu erwarten.

Nachteile und Vorteile

Zu der ersten Poolvariante, dem GFK-Pool, oder auch als einfacher Einbaupool bekannt, lässt sich die kurze und einfache Einbauzeit definitiv als Pluspunkt sehen. Außerdem erleichtert die schmutzabweisende Schicht das Reinigen für die Poolroboter und Poolsauger. Allerdings kann es zu Komplikationen kommen, wenn das Becken schlecht verarbeitet wurde.

Denn warmes Wasser kann mit dem Harz, welches die einzelnen Schichten verbindet, reagieren und saure Blasen steigen auf. Die Folge ist eine Abnahme des ph-Wertes. Daher ist unbedingt auf Prüfsiegel zu achten. Das UV-Licht kann auch das PVC angreifen.

Der Schwimmteich überzeugt besonders durch seine chemiefreie Möglichkeit, das Wasser zu filtern. Durch die Unterteilung in einen Schwimm- und einen Regenerationsbereich fallen die Chemiekalien weg. Lediglich eine Pumpe für die ausgeglichene Sauerstoffzufuhr ist wichtig. Aber die richtige Pflege ist sehr entscheidend, da der Teich sonst kippen kann.

Der Edelstahlpool überzeugt zunächst mit der Beständigkeit gegen die UV-Strahlen, mit einer effektiven Wärmespeicherung und schnellen Aufheizung des Wassers.

Die Wartung der Maschinen kann aber recht teuer sein. Außerdem heizt sich die Beckenhülle selber auch stark bei Sonneneinstrahlung auf, weshalb man sich die Finger am Becken verbrennen kann. Die Reinigung vor Saisonbeginn ist außerdem recht aufwendig.

Tipps

Die Planung des eigenen Schwimmbereichs bereits zum Hausbau kann man durchaus gemeinsam mit erfahrenen Firmen für Landschaftsgestaltung oder Schwimmbadbau durchführen. Zumindest in den ersten Jahren ist es auch eine große Hilfe, wenn von dieser Firma eine jährliche Inspektion und Wartung durchgeführt wird.

Neben der Technik ist aber auch das Becken und der Pool gut zu pflegen. Dazu gibt es zum einen Chemikalien, die einen gewissen Grad an Hygene herstellen.

Zum anderen gibt es neben der Filteranlage noch nützliche Helfer wie beispielsweise Poolroboter. Diese reinigen vollkommen automatisch das Becken. Dazu fahren sie den Boden und den Beckenrand ab, wo sie den Dreck aufsaugen. Am besten verwendet man den Roboter nach dem schwimmen und wenn man wieder schwimmen möchte, wird er ausgeschaltet. Die Filter werden auf diese Art und Weise weniger schnell zugesetzt.

Fazit

Für welche Poolart man sich auch entscheidet, die Anschaffungs- und Unterhaltkosten dürfen keinen Falls außer Acht gelassen werden.

Ein Pool beim Hausbau kostet ungefähr 5.000 bis 20.000 EUR, je nach Variante und Größe. Auch die Wartung und Pflege beansprucht zusätzlich Zeit und Geld. Mit dem richtigen kann dieser Aufwand aber sehr gering gehalten werden.

Schon steht dem Badevergnügen nichts mehr im Wege.